Presse-Artikel für die Zeitschrift
"Naturheilkunde REPORT"
Ausgabe März 2001

Kritischer Leitartikel
"Herzinfarkt und Schlaganfall ade"


Ein Heilpraktiker gibt Möglichkeiten zum langfristigen und zuverlässigen Schutz

Schlaganfall und Herzinfarkt sind gefürchtete Ereignisse, die in unserer modernen Gesellschaft leider ein festen Platz einnehmen. Es ereignen sich etwa 350.000 Fälle pro Jahr in der Bundesrepublik, davon enden ca. 100.000 tödlich. Auch werden die betroffenen Patienten im Durchschnitt immer jünger und es ist um so schmerzhafter, wenn aktive Personen mitten aus dem Leben gerissen werden. Kann man sich hier zuverlässig schützen?

Bevor man eine Therapie ansetzt, sollte man zunächst versuchen zu verstehen was tatsächlich passiert. Zuerst möchte ich daher - wie immer - ein paar erworbene medizinische Gedanken aus dem Felde räumen. Erst dann kann man die Ursache erkennen und den Hebel ansetzen. In diesem Falle istAufklärung besonders nötig.

Ich habe - wie viele unter uns- lernen müssen, dass ein Herzinfarkt durch einen Thrombus , der in den Herzkranzgefäßen stecken bleibt, verursacht wird. Dieser Thrombus soll dadurch entstehen, dass "Plaques" von der Arterienwand sich lösen und somit durch das Gefäß-System ihre Wanderung anfangen. Daher wären, wie behauptet, die Risiko-Faktoren Bluthochdruck -weil bei höherem Druck die Plaques sich eher lösen sollten- und Hypercholesterinämie, weil dadurch die Plaquebildung begünstigt wird.

Mit Verlaub möchte ich hier behaupten, dass diese Ansicht grober Unfug ist!

Erstens werden die Plaques nicht durch Cholesterin aufgebaut, sondern ursächlich durch Eiweiß-Verbindungen. Kalk und Fett kommen erst viel später hinzu. Daher ist der Cholesterin-Wert nur eine Randerscheinung von welcher man sich niemals verrückt machen lassen sollte. Infolgedessen sind Lipid-senker völlig überflüssig und noch dazu wegen ihrer Nebenwirkungen gefährlich. Cholesterin-Werte purzeln mit einer eiweißlosen Diät nur so herunter. Die Theorie ist bekannt. Sie würde allerdings den Rahmen dieser Schrift sprengen. Aber was kümmert uns die Theorie: probieren Sie es aus! Sechs Wochen lang kein tierisches Eiweiß zu sich nehmen. Messen Sie dann den Cholesterinpegel und schreiben Sie mir die Ergebnisse. Wir haben es in unserer Praxis bereits "X- Male" ausprobiert.

Zweitens wissen wir ,dass sich die meisten Herzinfarkte (statistisch gesehen) morgens früh (4 bis 5 Uhr) ereignen. Das ist der Moment, wo der Blutdruck am niedrigsten ist!!! Also kann der Blutdruck, wenn überhaupt, nur ein Co-Faktor sein.

Drittens habe ich auch lernen müssen, dass die Herzkranzgefäße etwa 5% des Herzminutenvolumen befördern. Folgerichtig sollten Plaques wenn sie sich lösen, -bei Gleichverteilung- in 95% der Fälle außerhalb des Herzens stecken bleiben. Wie soll es dazu kommen, dass wir die meisten Thromben bzw. "Blutverklumpungen" doch fast nur im Herzen finden? Wo bleibt die Wissenschaftlichkeit unserer Wissenschaftler, wenn sie zwischen 5% und 95% nicht mehr unterscheiden können?

Das Gesamte bedeutet , dass die Theorie der Plaques in dieser Form einfach nicht stimmen kann! Es gab ein paar Versuche diese Problematik durch Bakterienbesiedlung zu erklären. Herzinfarkt durch Chlamydien? Es wäre ein schönes Betätigungsfeld für die Anbieter von Antibiotika. Aber wir, Naturheilkundler, wissen, dass der Erreger niemals die Ursache einer Erkrankung sein kann. Er kommt "oben drauf" wie ein Haar auf der Suppe. "Der Erreger ist nichts, das Terrain ist alles". Ist das Terrain in Ordnung, so kann kein Erreger sich einnisten und es gibt auch keine Erkrankung.

Wie kann also das Blut im Herzen verklumpen? Die Antwort ist so einfach wie die Frage : durch lokale Azidose. Die lokale Übersäuerung ist die Ursache des Herzinfarktes. Der Hauptbeweis ist darin zu finden, dass morgens um etwa 4 Uhr der Säurepegel im Körper am Höchsten ist. Dies hat wieder drei Gründe. Zu diesem Zeitpunkt sind sowohl unser Puls als auch unser Blutdruck am niedrigsten, also zirkuliert das Blut langsamer. Unsere Atmung ist am flachsten und am langsamsten und daher wird das Blut nicht mehr so stark oxygeniert, führt also mehr Kohlensäure CO2. Und zuletzt haben wir bereits seit mehr als 8 Stunden nichts mehr gegessen, also keine Basen zu uns genommen.

Menschen, die grundsätzlich stark übersäuert sind können an dieser Stelle unter dem "Alarm-Pegel" rutschen. Sie bekommen ein Blut-pH im Herzen nahe dem Wert 6. Genau wie Milch gerinnt, wenn Zitronensaft hineingeschüttet wird, gerinnt unser Blut wegen Übersäuerung innerhalb unserer Gefäße. Der Schaden ist groß und quasi irreparabel .....und es wäre doch so einfach gewesen dies zu vermeiden!!!!

Damit möchte ich auch sagen, dass Dr. med. Matthias Rath, der im Fernsehen und sonst wo marketingmäßig extrem erfolgreich war, die echte Ursache verkannt hat. Nicht der Vitaminmangel erzeugt einen Herzinfarkt , sondern die Übersäuerung. Die Tatsache, dass Vitaminmangel Streß hervorruft und dadurch eine zusätzliche Übersäuerung, bleibt dabei unbestritten. Es handelt sich aber auch hier um eine Randerscheinung. Eine Vitamin-Behandlung ist demnach sicherlich zu begrüßen, kann aber nur als Zusatz angesehen werden.

Welche sind die Faktoren, die diese Übersäuerung fördern? Wie können wir uns schützen?

An erster Stelle ist die Ernährung zu nennen. 70g tierisches Eiweiß erzeugen im Magen/Darm-Trakt ca. 80 mmol H+ Ionen, also Säure pur. Zusätzlich wird mit Eiweiß-Überschuß das Blut dickflüssiger. Der Hämatokrit steigt. Entgegen der heutigen Meinung halten wir einen Hämatokrit von 40 für ideal. 42 sollte ein Höchstgrenze sein. Der Körper reagiert mit einem höheren Blutdruck, um diese dicke Masse durch die Arterien zu pressen. Beta-Blocker und Co. sind hier völlig fehl am Platze. Das Blut muß wieder dünnflüssig gemacht werden, dann sinkt der Blutdruck.
Daher führen wir in unserem Zentrum Aufklärungskampagnen mit "basischen Ernährungswochen" durch. Es wird gelehrt, wie man sich schmackhaft und gesund ernähren kann ohne Fleisch, Wurst, Eier, Milch, und Milchprodukte. So streng müssen wir es nicht dauernd einhalten. Wenn wir aber zwei mal pro Jahr 4 Wochen eine strenge eiweißlose Diät einhalten, so haben wir hiermit die Erlaubnis errungen für den Rest des Jahres "normal" zu essen.

An zweiter Stelle ist die Arteriosklerose zu nennen. Je enger das Lumen der Arterien, um so schwieriger und langsamer fließt das Blut. Es wird dann mehr als sonst vom Sauerstoff entladen und gleichzeitig mit Kohlensäure beladen . Fazit: Der Blut-pH sinkt und wird sauer. Die Arteriosklerose fängt mit Übereiweißung an. Lesen Sie hierzu die Forschungsergebnisse von Prof. Lothar Wendt. Es ist einleuchtend. Für uns Naturheilkundler geht es jetzt darum, hier die Arterienwand mit Naturheilmitteln wieder zu befreien. Sie werden es nicht glauben, aber es geht tatsächlich! Zuerst muß eine eiweißlose Diät eingehalten werden. Damit wird das Blut automatisch dünnflüssiger. Dann können wir das Blut in seiner Viskosität verformbarer werden lassen. Das geschieht ohne jede Nebenwirkung. Dazu benutzen wir Mucokehl. Sie können es als Kapsel (D4 eine pro Woche über 6 Monate einnehmen, oder als Injektion). Um mit diesem Präparat umgehen lernen zu können, nehmen Sie bitte Kontakt mit Firma Sanum in Hoya. Dieses Produkt basiert auf die Arbeiten des genialen Mikrobiologen Prof. Günther Enderlein. Lesen Sie seine Theorien. Sie sind verblüffend!. Dann brauchen wir "nur noch" die Arterien-Gefäße zu reinigen. Das passiert ohne Sonde und Fräse. Wir benutzen am liebsten ein Produkt der tibetischen Medizin, worüber im deutschen Fernsehen bereits mehrmals berichtet wurde: PADMA28. (3 bis 6 Tabletten pro Tag über 6 Monate).
Es ist erstaunlich wie einfach Medizin ist!

Mit diesen Maßnahmen haben wir vor kurzem bei einem 80-jährigen Patienten eine Herz-Operation vermieden. Er konnte anschliessend wieder joggen.

An dritter Stelle ist der Bewegungsmangel zu nennen. Wenn wir uns nicht bewegen, werden unser Herz und unsere Lunge nicht angeregt und so fließt das Blut langsamer bzw. mit weniger Sauerstoff. Hierbei ist Vorsicht geboten. Wer jahrelang kein Sport getrieben hat, sollte ganz ganz langsam anfangen. Muskelbewegung erzeugt Milchsäure. Eine unangemessene plötzliche Überanstrengung kann bei übersäuerten Bewegungsmuffeln auch eine gefährliche momentane Azidose hervorrufen. Das sind die Menschen, die im Wald tot umfallen, weil sie nach 20 Jahren Sesseltätigkeit meinen, sie müssten einen Marathon durchstehen.

An vierter Stelle muß leider auf allopathische Medikamente hingewiesen werden. Es muß gewusst werden, dass viele Präparate Säure erzeugen. Unter anderen erzeugen Kortison und Antibiotika reine Säure. Auch die Einnahme von Östrogenen erzeugt eine Menge Säure. Hiermit ist die starke Zunahme von Thrombosen bei Frauen, die Hormone nehmen zu erklären. Allerdings knackt hier ASS den Jackpot. Sein Einsatz ist ein Paradoxon. Dieses Präparat wird nach Herzinfarkt zur Blutverdünnung mit einer empfohlenen Tagesdosis von bis zu ca. 1000mg verabreicht. Diese Menge Azetylsalyzilsäure bildet etwa 200 mmol H+ Ionen. Dies bedeutet ein Mehrfaches dessen, was unsere Nieren pro Tag an Säure ausleiten können!! Auf einer Seite wird die Blutgerinnung unterdrückt, auf der anderen Seite handeln wir uns eine riesige Menge an Säure ein. Die Bilanz ist nicht positiv!

An fünfter Stelle ist die Psyche zu nennen. Wir können uns vorbildlich ernähren, Medikamente vermeiden und dennoch voll übersäuert sein. Solche Fälle haben wir alle in unseren Praxen gesehen. Nicht abgebaute Ängste, Streß im Büro und in der Familie können buchstäblich Unmengen an Säure freilassen. Es ist ein Bereich, der in der Naturheilkunde wenig beachtet wird. In unserem Naturheilzentrum versuchen wir mit Hilfe von Bachblüten, Kinesiologie, Gesprächstherapie und Hypnose das Gleichgewicht auf einer sehr pragmatischen Weise wieder erlangen zu lassen. Keiner muß die Welt auf seinen Schultern tragen. Die Kunst besteht darin, sich nur dessen bewusst zu werden. In diesem Zusammenhang haben Familienaufstellungen nach Hellinger manchmal auch "Wunder" bewirkt . Vorübergehend können auch hier homöpathische Mittel eingesetzt werden. Hypericum und die Kava-Kava Pflanze sind hier zu nennen. Ich benutze gerne die Hewepsychon (Hevert) und die Dysto-Loges (Loges) Ampullen. Als Tabletten nehme ich am liebsten Dysto-Lux (loges) und Ardeydystin forte (Ardeypharm).

Resümierend möchte ich folgendes sagen: Seit 10 Jahren habe ich noch nie einen Patienten gehabt, der nach einer solchen Therapie einen zweiten Herzinfarkt gehabt hat. Auch haben Patienten nach mehrmaligen TIAs nie einen Schlaganfall erlitten. Ich wünsche, das es so bleibt. Ich würde mich auf Resonanz freuen, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen zuschicken würden.

Die Grund-Therapie zusammengefasst:
Was der Patient zu Hause tun kann:
6 Wochen eiweißlose und zuckerlose Diät ; danach Ernährungsumstellung!
1 Kapsel Mucokehl D4 pro Woche
Jeden Abend 6 Wochen lang 1 Teelöffel Basenpulver (Merlins Pulver aus der Adler Apotheke in 40721 Hilden) auf ein Glas Wasser auf "Ex"
4 bis 6 Tabletten PADMA 28 pro Tag
Vitaminpräparate (z.B. Basis Vital von Synomed)
vorsichtige Gymnastik / Sportausübung
Was - nach Bedarf - in der Praxis erfolgen muß :
OZON-Sauerstoff-Therapie
Evtl. Chelat-Therapie
Entgiftung: Phönix / Colon-Hydrotherapie
Enderlein Therapie + Homöopathie als Injektionstherapie

Über einen Sonderfall möchte ich abschließend berichten. Herr X kommt in meine Praxis wegen Rückenschmerzen. Ich kenne ihn seit Jahren und ermahne ihn auch seit Jahren, seine Ernährung umzustellen, denn er ist nach eigenen Angaben eine "fleischfressende Pflanze". Herr X ist Dipl. Biologe!! Heute sagt er mir, er habe ein großes Problem. Er hat vor ein paar Tagen einen Augeninfarkt erlitten. Er hat auf dem rechten Auge nur noch einen Teil des Sichtfeldes. Er ist in der Uni-Klinik Düsseldorf gewesen und es ist ihm bestätigt worden, das der Schaden irreversibel sei. Er würde mit diesem Auge nie mehr lesen können. Ich forderte, er möge wenigstens die oben beschriebenen Anweisungen für zu Hause befolgen. Er kam 4 Wochen später in die Praxis und berichtete, dass er bereits nach 2 Wochen 85% Sicht erlangt hätte und dass er nun wieder vollständig rehabilitiert sei !! Nur er könnte es nicht glauben und auch nicht erklären.
Na ja. Wir müssen nicht alles verstehen! Hauptsache es klappt!

In diesem Sinne viel Spaß am schönen Leben wünscht herzlich

Ihr Jean-Claude Alix

Naturheilzentrum Buchweizenberg
Buchweizenberg 32
42699 SOLINGEN-Ohligs
Tel.: 0212-6 500 300
www.alix-naturheilzentrum.de

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